Vereinsstatuten

1.1. Der Verein führt den Namen LichTAnker -Verein für Wissens- und Erfahrungsaustausch, Bewusstseinsbildung und Unterstützung bei Mentaler und Körperlicher Regeneration.

1.2. Er hat seinen Sitz in 1150 Wien, Felberstraße 2/23.

1.3. Der Verein erstreckt seine Tätigkeiten auf das Bundesgebiet Österreich, die EU und wenn erforderlich auch darüber hinaus.

1.4. Er verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne der § 34 bis 47 der Bundesabgabenordnung. Seine Tätigkeit ist nicht auf Gewinn gerichtet.

1.5. Der Verein ist politisch und konfessionell unabhängig und neutral. Seine Tätigkeit sind gemeinnützig und er ist nicht auf Gewinn ausgerichtet.

1.6. Die Errichtung von Zweigvereinen ist beabsichtigt.

2.1. Der Verein steht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur Verfügung. Es wird Unterstützung gegeben und Wissen ausgetauscht, dass dabei helfen soll, Gewohnheiten, die dem Wohlbefinden dienlich sind, zu fördern. Der Mensch wird darin unterstützt, sich weiter zu entwickeln und gesetzte Ziele (Zielorientierung, Ausbildung, Weiterbildung, mentale und körperliche Regeneration, Bewusstseinsschaffung und Unterstützung bei der Entwicklung sonstiger persönlichen Interessen) zu erreichen.

2.2. Der Verein hat sich folgende Aufgaben zum Ziel gesetzt:

  • Konzeption und Durchführung von gesamtheitlichen, gesundheitsfördernden und zukunftsorientierten Ideen   
  • Hilfe zur Persönlichkeitsentwicklung und Selbsthilfe
  • Förderung des Kontaktes und des Wissens- & Erfahrungsaustausch auf breiter Ebene
  • Plattform für neue Wege der Wissensvermittlung und Bewusstseinsbildung für sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltige positive Lebenskonzepte    
  • Kommunikation & Kooperation mit öffentlichen und privaten Personen, Institutionen und Behörden im In- und Ausland
  • Förderung der Verknüpfung von (sozio)kulturellen Aktivitäten, insbesondere des gemeinschaftlichen Zusammenhalts in der Gesellschaft   
  • Organisierte und geleitete Reisen zu diversen Plätzen im In- und Ausland zur Unterstützung bei der Selbstfindung
  • Organisation von gemeinnützigen Veranstaltungen, bei denen Netzwerke hergestellt werden und Wissen auf verschiedenen Ebenen ausgetauscht wird

3.1. Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten Tätigkeiten und finanziellen Mittel erreicht werden.

Ideelle Mittel:

  • Die ganzheitlich gesundheitsfördernde Aktivitäten wie:
  • Kreativ-, Bewegungs- und Entspannungsprogramme, Seminare, Workshops, Vorträge, Gesprächsrunden, Lesungen, Ausstellungen, Theater- und Filmvorführungen, Fortbildungen.
  • Veranstaltungen zur Förderung von ganzheitlicher Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und sozialer sowie emotionaler Kompetenz. 
  •    
  • Für die Verwirklichung des Vereinszweckes vorgesehene Tätigkeiten sind:
  • das Mentoren-Programm, welches durch Betreuung und Beratung hilft, Probleme im Alltag zu beseitigen, aber auch (allgemeine) Ziele zu definieren und zu erreichen.
  • Vereinsabende, bei denen Erfahrungen ausgetauscht werden und im Dialog Wege gesucht werden, mit häufig auftauchenden Problemen umzugehen.
  • Organisierter kultureller Austausch zwischen Vereinsmitgliedern.
  • Infoveranstaltungen über unterschiedliche relevante Themen.
  • Einrichtung einer Website und Präsenz auf diversen Plattformen der elektronischen Medien, sowie Newsletter-Aussendungen.

 

3.2. Materielle Mittel:

  • Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:
  • Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge 
  • Erträge aus Veranstaltungen und vereinseigenen Unternehmungen
  • Spenden von Mitgliedern und sonstigen Zuwendungen.
  • Sponsorengelder und Förderungen
  • Subventionen seitens öffentlicher und privater Körperschaften
  • sonstige Einkünfte und Zuwendungen
  • Sammlungen
  • Vermächtnisse

Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche & außerordentliche Mitglieder, Förderer und Ehrenmitglieder.

4.1. Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen, somit alle, die im Vorstand sind. Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau und Stellvertreter/in, Schriftführer/in und Stellvertreter/in sowie Kassier/in und Stellvertreter/in.   

4.2. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines für sie festgesetzten Mitgliedsbeitrags fördern.    

4.3. Ehrenmitglieder sind Personen, die wegen besonderer Verdienste im Sinne des Wohlergehens des Vereins ernannt werden.    

4.4. Fördernde Mitglieder sind solche, die die Arbeit des Vereins ideell oder materiell unterstützen; Menschen die oft helfen, aber keinen Mitgliedsbeitrag zahlen wollen oder können.

5.1. Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen, sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften werden, die eine Mitgliedschaft beantragen und/oder einen Beitrag leisten wollen für die Verwirklichung des Vereinszweckes.

5.2. Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern und die Ernennung von Ehrenmitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

5.3. Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die (definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder, bis dahin durch die Gründer des Vereins.    

6.1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.

6.2. Der freiwillige Austritt muss dem Vorstand mindestens  3 Monat vorher schriftlich (auch per E-Mail möglich) mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum des Mails oder des Briefes oder einer schriftlichen Bestätigung mit persönlicher Übergabe an ein Vorstandsmitglied maßgeblich.

6.3. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

6.4. Der Ausschluss eines ordentlichen Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliederpflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Der Beschluss des Vorstandes über den Ausschluss eines ordentlichen Mitglieds ist diesem unverzüglich schriftlich (auch digital möglich) bekannt zu geben. Gegen den Ausschluss ist die Berufung innerhalb von 14 Tagen ab Erhalt der Mitteilung über den Ausschluss an die nächste ordentliche oder außerordentliche Generalversammlung zu Handen des Präsidenten bzw. der Präsidentin zulässig, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedsrechte ruhen.

6.5. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.

6.6. Ordentliche Mitglieder, die sich nicht mehr voll an der Vereinsarbeit beteiligen, können vom Vorstand auf den Status von außerordentlichen Mitgliedern oder Ehrenmitgliedern umgestuft werden. Diese Umstufung wird erst mit dem Ende der nächsten Generalversammlung wirksam, sofern bei dieser Generalversammlung der Antrag gegen diese Umstufung stattgegeben wurde.

7.1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins an den vereinbarten Öffnungszeiten zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive Wahlrecht steht nur den Vorstandsmitgliedern zu. Das passive Wahlrecht steht allen Mitgliedern, auch den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.    

7.2. Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen.

7.3. Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.

7.4. Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.

7.5. Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.

7.6. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch oder Rufschädigung erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und/oder der Mitgliedsbeiträge in der vom Mitglied und mit dem Vorstand abgeklärten beschlossenen Höhe verpflichtet.

 

Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).

9.1. Die ordentliche Generalversammlung findet jedes Jahr einmal statt. 

Zu den ordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens einen Monat vor dem Termin durch geeignete Information – wie Einschaltung in den Vereinsmitteilungen oder schriftliche Einladung – unter Angabe der Tagesordnung durch den Vorstand einzuladen.

9.2. Eine außerordentliche Generalversammlung hat

  • auf Beschluss des Vereinsvorstandes
  • auf Beschluss der ordentlichen Generalversammlung
  • auf schriftlich begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel der Vereinsmitglieder oder
  • auf Verlangen der Rechnungsprüfer 

binnen vier bis acht Wochen stattzufinden.

 

Zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin durch geeignete Information – wie Einschaltung in den Vereinsmitteilungen oder schriftliche Einladung – unter Angabe der Tagesordnung durch den Vorstand einzuladen. 

 

a) Gültige Beschlüsse, ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung, können zur Tagesordnung gefasst werden. Über die Änderungen der Statuten, Errichtung von Zweigvereinen, Auflösung des Vereines kann die Generalversammlung nur beschließen, wenn diese als Tagesordnungspunkte aus der Einladung zur Generalversammlung ersichtlich sind.

b) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt, außer der Vorstand besteht auf eine Versammlung nur mit den Vorstandsmitgliedern, dann wird dies bei der Ankündigung explizit erwähnt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme (juristische Personen werden durch eine/n Bevollmächtigte/n vertreten). Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im Wege der Bevollmächtigung ist zulässig. Ein Mitglied darf maximal zwei weitere Stimmrechte ausüben.

c) Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig. 

d) Die Wahlen und die Beschlussfassung in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen der qualifizierten Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen.

e) Den Vorsitz führt der/die 1. Vorsitzende, in dessen/deren Verhinderung der/die 2. Vorsitzende. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied.

f) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

10.1. Beschlussfassung über den Voranschlag;    

10.2. Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;

10.3. Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;

10.4. Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein;

10.5. Entlastung des Vorstands;

10.6. Festsetzung bzw. Änderung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für außerordentliche Mitglieder;

10.7. Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;

10.8. Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins;

10.9. Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen

10.10. Umstufung des Status der Mitgliedschaft

11.1. Der Vorstand beinhaltet sechs Positionen, und zwar aus Obmann/Obfrau und Stellvertreter/in, Schriftführer/in und Stellvertreter/in sowie Kassier/in und Stellvertreter/in, die von mindestens 3 Leuten besetzt werden müssen.

11.2. Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.

11.3. Die Funktionsperiode des Vorstands wird auf unbestimmte Zeit festgesetzt; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.

11.4. Der Vorstand wird vom Obmann/von der Obfrau, bei Verhinderung von seinem/seiner/ihrem/ihrer Stellvertreter/in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.

11.5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

11.6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.

11.7. Den Vorsitz führt der/die Obmann/Obfrau, bei Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.

11.8. Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).

11.9. Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw Vorstandsmitglieds in Kraft.

11.10. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.

 

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

12.1. Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis;

12.2. Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses;

12.3. Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9  1) und 2) lit. a – e dieser Statuten;

12.4. Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss;

12.5. Verwaltung des Vereinsvermögens;

12.6. Aufnahme, Umstufung im Status, Ausschluss und Streichung von Vereinsmitgliedern + Begründung;

12.7. Aufnahme und Kündigung von Mitgliedern des Vereins

12.8. Verwaltung des Vereinsvermögens

13.1. Der/die Obmann/Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die Schriftführer/in, sowie der/die Kassierer/in unterstützt den/die Obmann/Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte.

13.2. Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau, des Kassiers/der Kassiererin oder des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau, des Schriftführers/der Schriftführerin oder des Kassiers/der Kassierin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen einer schriftlichen Zustimmung per Mail an ein anderes Vorstandsmitglied.

13.3. Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.

13.4. Bei Gefahr im Verzug ist der/die Obmann/Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

13.5. Der/die Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.

13.6. Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.

13.7. Der/die Kassier/in ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.

13.8. Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/Obfrau, des Schriftführers/der Schriftführerin oder des Kassiers/der Kassierin ihre Stellvertreter/innen.

14.1. Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf unbestimmte Dauer gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.

14.2. Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.

14.3. Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.

16.1. Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

16.2. Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über dessen Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.

16.3 Das Vereinsgesetz verlangt, dass das Leitungsorgan des Vereins aus mindestens zwei natürlichen Personen besteht.

1.64 Das Vereinsgesetz lässt auch eine Bestimmung zu, wonach verbleibendes Vereinsvermögen soweit an die Mitglieder verteilt werden soll, als es den Wert der von diesen geleisteten Einlagen nicht übersteigt. In diesem Fall braucht es eine zusätzliche Angabe, was mit darüber hinaus verbleibendem Vermögen geschehen soll.