Verhaltenskodex

  1. Das Leid eines Mitglieds ist das Leid der gesamten Gemeinschaft. Der Erfolg eines Mitglieds ist der Erfolg der gesamten Gemeinschaft.
  2. In Schwierigkeiten und Herausforderungen sieht die Gemeinschaft Wachstumschancen.
  3. Alles Handeln eines jeden Mitglieds ist auf das Wohl der Gemeinschaft ausgerichtet.
  1. In einer Besprechung wird das Thema der Besprechung nicht aus dem Fokus verloren dadurch, dass persönliche Themen angesprochen werden. Individuelle und persönliche Angelegenheiten werden nicht angesprochen. Persönliche Angelegenheiten werden für private Unterhaltungen nach der Gruppenbesprechung aufgehoben. Was in der Gruppe besprochen wird, sollte die auch die ganze Gruppe betreffen.
  2. Das Thema der Besprechung wird klar definiert, um sicherzustellen, dass alle Gesprächsbeteiligten das gleiche Verständnis davon haben, was diskutiert wird.
  3. In der Gesprächsrunde teilt jedes Mitglied seine Ideen. Das Mitglied, welches eine Idee teilt, besteht nicht darauf, dass sich seine Idee durchsetzt. Sobald eine Idee geteilt wurde, lässt er sie los. Wir identifizieren uns nicht mit einer Idee, noch sind wir Eigentümer wir einer Idee.
  4. Es spricht immer nur eine Person. Alle anderen hören dabei wertungsfrei zu, was der Sprecher sagt. Wir verwenden ein Objekt (wie einen Stein oder einen Stock), das die sprechende Person hält und dann an die nächste Person weitergibt, die einen Wunsch zum Sprechen angezeigt hat.
  5. Jedes Mitglied der Gesprächsrunde macht sich während der Diskussion Notizen, um eine Orientierung zu haben, welche Punkte sie ansprechen möchte, wenn Sie mit dem Sprechen dran ist.
  6. Jeder hat die Möglichkeit, mindestens einmal zu sprechen, bevor jemand zweimal spricht.
  7. Alle Kommentare sollten direkt an die Frage oder das Problem gerichtet werden, nicht an Kommentare, die ein anderer Teilnehmer abgegeben hat.
  8. Wenn ein Zuhörer glaubt, dass etwas, das jemand sagt, für ihn wertlos ist, hören der Zuhörer mit seinem Herzen zu.
  9. Nachdem alle Teilnehmer ihre Ideen eingebracht haben, versucht der Moderator, eine Synthese zu formulieren, welche alle eingebrachten Ideen der Gruppe vereint.
  10. Jeder, der der Meinung ist, dass ein wichtiger Punkt nicht berücksichtigt wurde und dieser Synthese nicht zustimmen kann, hat die Möglichkeit, erneut zu sprechen. Und wird gebeten, eine neue Synthese mit dem Punkt zu formulieren.
  11. Es sind keine Kommentare erlaubt, die andere oder einen selbst reduzieren. Auch sind keine Kommentare erlaubt wie "Ich glaube, niemand wird mir zustimmen, aber ..." oder "Ich bin nicht sehr gut in ...".
  12. Wenn ein Gesprächsmitglied dem Gruppenkonsens nicht zustimmen kann, wird er oder sie gefragt, ob es sich um einen unüberwindlichen Einwand handelt, und erhält einen letzte Gelegenheit, seinen Standpunkt mitzuteilen.
  13. Eine Mehrheitsentscheidung wird als letztes Mittel eingesetzt, wenn kein vollständiger Konsens erzielt werden kann.
  14. Wir respektieren die Weisheit des Rates.
  15. Alle Entscheidungen werden schriftlich festgehalten. Dies ist die Referenz, wenn später Fragen auftauchen.
  1. Vor der Wahl der Leiter werden die Anforderung und die Qualifikationen ermittelt, die der Leiter des Projektes haben sollte, um das Projekt erfolgreich zu führen. 
  2. Besprochen werden keine individuellen Namen, sondern nur die Eigenschaften, die diese Person haben sollte, um das Projekt erfolgreich zu führen.
  3. Es wird genau überlegt, welche Qualitäten für die Verantwortlichen in der jeweiligen Situation erforderlich sind.
  4. Dann wird in der Gruppe überlegt, welches Mitglied der Gemeinschaft diese Eigenschaften am besten kombiniert. In Betracht kommt jedes Mitglied der Gemeinschaft.
  5. Bevor eine Entscheidung getroffen wird, versucht die Gruppe sicherzustellen, dass genügend Informationen gesammelt werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Es werden keine Entscheidungen getroffen in der Phase der Informationssammlung.
  6. Jedes Mitglied, dass zur Wahl berechtigt ist, bittet seine innere Führung, nach bestem Wissen und Gewissen die richtige Entscheidung zu fällen.
  7. Sobald die Gruppe etwas in Einheit beschlossen hat, fordert es der Respekt vor der Unternehmung, dass sich niemand heimlich gegen das, was beschlossen wurde, stellt. Es gibt keinen heimlichen Boykott. Eine Entscheidung des Kollektivs ist eine Entscheidung aller. Wenn die Gruppe eine Entscheidung trifft, wird sie mit der uneingeschränkten Unterstützung des gesamten Kollektivs in die Tat umgesetzt, auch wenn ein MItglied nicht vollständig zustimmt.
  8. Wenn die Gruppe eine Fehlentscheidung getroffen hat, wird dieser Fehler zu gegebener Zeit für jedes Mitglied ersichtlich.
  9. Ist ein Leiter einmal gewählt, erhält dieser die uneingeschränkte und vorbehaltlose Unterstützung jedes Mitglieds der Gemeinschaft. Niemand sollte heimlich gegen die Gewählten sprechen. Vielmehr sollte sich jetzt jeder hinter den Führern versammeln, für sie beten, ihre besten Ideen und Erkenntnisse mit ihnen teilen und zusammenarbeiten, um den Erfolg aller sicherzustellen.
  1. Der Leiter der Gruppe versteht sich als Diener der Gruppe.
  2. Er engagiert sich für die Entwicklung des Wohles der Gemeinschaft. Er erlebt und drückt ein tiefes Gefühl der Fürsorge, Liebe und Gefühl der kollektiven Verantwortung aus.
  3. Er ist offen für ihr kontinuierliches Lernen und Entwickeln und freut sich über Feedback, das ihm dabei gegeben wird. Er nimmt Kritik und Feedack nicht persönlich und versucht neue Informationen zum Nutzen der Gemeinschaft zu integrieren.
  4. Er ist inklusiv, generativ, transformierend und inspirierend in der Art und Weise, wie sie unsere kollektive Verantwortung in Bezug setzt, kommuniziert und einlädt, um diese Vision zum Wohle des Ganzen zum Leben zu erwecken.
  5. Er weiß, woher er kommt, wohin er geht und mit wem er reist.
  6. Er ist moralisch stark - führt ein gutes moralisches Leben, das sich als Vorbild für unsere zukünftigen Generationen eignet. Besondere Aufmerksamkeit für Suchtprobleme, ungesunde Beziehungen, volle Transparenz, Rechenschaftspflicht und Ehrlichkeit in allen Dimensionen ihres Lebens, einschließlich Geld werden ermutigt und unterstützt.
  7. Er glaubt an die Fähigkeit der Menschen zu heilen und sich zu entwickeln, und zeigt diese Überzeugung in der Art und Weise, wie er mit den Menschen umgeht und mit ihnen arbeitet.
  8. Er beschäftigt sich mit ihrer eigenen Entwicklung und ist eine relativ gesunde Person.
  9. Er hat einen guten Verstand und versteht den Heilungs- und Entwicklungsprozess sowie die Probleme, mit denen die Menschen konfrontiert sind.
  10. Er hat Hingabe an den friedlich respektvollen Entwicklungsprozess bewiesen, der sich durch konsequente Arbeit und eine über lange Zeit gute Haltung auszeichnet.
  11. Er zeigt Liebe, Fürsorge und Respekt für den Schöpfer, unserer Mutter Erde, unsere menschliche Familie und unsere zukünftigen sieben Generationen.
  12. Er funktioniert gut mit anderen.
  13. Er bringt den Geist der Vergebung, der Einheit, der Gegenseitigkeit und der Harmonie mit allen und zum Wohl des Ganzen hervor und erhält ihn aufrecht.